Seekrankheit oder besser Reisekrankheit ist ein Übel, dass schon die griechischen Seefahrer kannten. Hier glichen sich Reich und Arm an, denn Reichtum war kein Schutz wie Horaz feststellte. Selbst berühmte Seefahrer waren davon nicht geschützt und manchmal war es wie eine göttliche Fügung, wen sie traf. So wäre der unverhoffte Sieg der Englischen Flotte von Elisabeth I. über die Spanische Armada nicht gelungen, wenn ihr Admiral Herzog von Medina Sidonia nicht seekrank in seiner Kabine lag. Ein wirklich wirkungsvolles, chemisches Mittel fand man erst nach dem 2. Weltkrieg in Form von Antihistaminen. Was nun die Piraten der Karibik anbelangte, so stellte sich heraus, dass einäugige Piraten selten seekrank wurden. Ob das nun daran lag, dass sie nicht mehr dreidimensional sahen oder am Sonnenschutz, den die Klappe bot, ist nicht geklärt.

… dass Piraten eine ultimative Methode gegen die Seekrankheit hatten?

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