Als die Künstler ihre Ateliers verließen

Gustave Courbet, Schwarze Felsen bei Trouville, 1865, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Dauerleihgabe der Christoph Heilmann Stiftung, Foto: Engelbert Seehuber, München
 

Mitte des 19. Jahrhunderts verließen die Maler scharenweise ihre stickigen Ateliers, um mit der Staffelei bewaffnet draußen in der Landschaft zu malen. Plein-air-Malerei war geboren. Gleichzeitig versuchte auch eine andere künstlerische Technik die Natur vor Ort einzufangen: die Fotografie. Beide Techniken könnten unterschiedlicher nich sein und standen doch im engen Austausch was die ästhetische Umsetzung des Eindrucks von Natur anbelangte. So findet man Kompositionsstrukturen in Fotografien, die eigentlich aus der Malerei stammen und umgekehrt prägte das mechanische Auge der Kamera, dass Dreidimensionalität in Fläche verwandelte, die Umsetzung der Natureindrück der Maler in Farben auf der Leinwand.

Der moderne Blick

Die Ausstellung im Lenbachhaus vereint die Werke aus der Sammlung der Christoph Heilmann Stiftung zur frühen deutschen, französischen und skandinavischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts mit Arbeiten aus dem Münchner Fotomuseum.

 

Ausstellungsdauer: 18. März – 18. August 2019

Lenbachhaus, Luisenstraße 33, 80333 München

Weitere Informationen: Lenbachhaus

Eintritt zzgl. 7€ Kunstvermittlergebühr

Führungen mit Vivien Rathjen:

Donnerstag, 30. Mai 20192019, 11:15 – 12:45 Uhr – Plätze frei

Donnerstag, 20. Juni 2019, 11:15 – 12:45 Uhr – Plätze frei

Samstag, 20. Juli 2019, 10:35 – 12:15 Uhr – Plätze frei

Anmeldung
Führung – Natur als Kunst – Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert

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