John Chamberlain ist für seinen Skulpturen aus Autoteilen bekannt. Dafür sammelte er in einer großen Halle in Florida die buntlackierten Spoiler alter Cadillacs und bog sie zu farbenfrohen Werken, die ein bisschen an zerknautschtes Papier erinnern – nur eben aus Metall. Dass er dafür große Maschinen brachte, ist selbstverständlich. Allerdings war er eher durch Zufall Bildhauer geworden. Stattdessen hatte er eine Friseurlehre absolviert. Insgesamt sei das keine vergeudete Zeit gewesen, sagte er später: der Umgang mit widerspenstigen Haaren hätten ihn auf die Arbeit mit Metallteilen vorbereitet. Und Autolack und Schminke seien nicht weit voneinander entfernt: beide zielte auf eine Fernwirkung.

… dass der amerikanische Künstler John Chamberlain ursprünglich nicht Bildhauer werden wollte?

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