Anthonis van Dyck, Selbstbildnis, 1613-1615 Öl auf Holz (Eiche), 25,8 x 19,5 cm © Wien, Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste

Who while he lived gave immortality to many

(Anthonis van Dyck, der zu seinen Lebzeiten viele unsterblich machte)

Diesen Spruch ließ der britische König Charles I, auf den Grabstein seines Hofmalers schreiben. Der König war ein großer Liebhaber des wohl berühmtesten Schülers von Peter Paul Rubens und sammelte dessen Portraits und Selbstportraits. Wie keinem anderen gelang es van Dyck sinnliche Stofflichkeit mit Charakterstudien seiner Modelle zu verbinden.

Neue Erkenntnisse über einen alten Bekannten

Die Ausstellung in der Alten Pinakothek zeigt die Ergebnisse mehrjähriger Forschungsarbeiten zum Werk von Anthonis van Dycks. Mit rund 100 Exponaten wird seine künstlerische Entwicklung vorgestellt. Dazu gehört auch der Einfluss von Rubens, die Impulse, die er von Tizian erhalten hat und seine eigene Interpretation von Portait-Darstellungen.

Ausstellungsdauer:  ‐ 

Weitere Informationen unter: Alte Pinakothek

Alte Pinakothek, Barer Str. 27, 80333 München

Eintritt zzgl. 7 € Kunstvermittlergebühr

Führungen mit Vivien Rathjen:

Freitag, 01. November 2019, 15:30 – 17:00 Uhr – Plätze frei

Dienstag, 03. Dezember 2019, 18:00 – 19:30 Uhr – Plätze frei

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 18:00 – 19:30 Uhr – Plätze frei

Montag, 06. Januar 2019, 15:00 – 16:30 Uhr – Plätze frei


Wussten Sie schon … ?

… dass Van Dyck bekannt für seine intospektiven Portraits war. Er malte seine Modelle nicht in ihrer Funktion, sondern interessierte sich für ihr Innenleben und ihren Charakter, den er in seinen Gemälden festzuhalten versuchte. König Charles I. erkannte dieses Genie und holte den Maler an den Englischen Hof. Hier malte Van Dyck auch die Portraits der Prinzessin Anna von England und des Prinzen von Oranien, die einander als Kinder versprochen worden waren. Die Bilder wurden dann zwischen Den Haag und London hin- und hergeschickt und waren bis zu ihrer Hochzeit das Einzige, dass der Prinz und die Prinzessin von einer gesehen hatten.

 

Führung – Anthonis van Dyck (1599-1641)

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